Vorstellung der Ahnenforschung der Familie Morex
Unsere Forschungsarbeiten richten
sich hauptsächlich zu den Ursprüngen der aus der Gemeinde
von Ormont-Dessous (Seyte de La Forclaz) stammenden Familie Morex.
Um dies zu machen haben wir zunächst unsere Familiearchive
zusammengetragen. Dann haben wir uns auf den Zivilstandamt von Le
Sépey (Gemeinde von Ormont-Dessous) begeben. Der Zivilstandamtbeamter
konnte uns wertvolle Auskünfte liefern, indem er in den großen
Linien angab, wie vorzugehen.
Wir haben uns dann zu den waadtländischen kantonalen
Archiven in Lausanne La Mouline gelenkt. Wie der Archivar es uns vorgefèhrt
hat, haben wir die mikrofilmierten Verzeichnisse der alten Personenregister
zahlreicher Gemeinden geprüft (Ormont-Dessous, Ormont-dessus,
Bex, Ollon, Huémoz, Aigle, Yvorne, Roche, Villeneuve, Montreux,
Vevey, Château d' Oex, etc.).
Mit diesen Informationen haben wir eine Datenbank zusammengestellt,
die in diesem Zeitpunkt ungefähr 950 Namen und persönliche
Angaben zusammenfasst. Um dies zu machen haben wir durch eine Software
des Handels zu benutzen begonnen, "Arbre Généalogique
2.0". Da mehrere Programmierungsfehler die Anwendungen dieser
Software ziemlich schwierig machen, sind wir zu Heredis 2000 übergegangen.
Dieser Übergang wird ziemlich einfach gemacht, aufgrund der Tatsache,
daß die beiden Software das einheitliche Gedcom-Format für
die Einfuhr- und Ausfuhrprozeduren anwenden.
Die zusammengetragenen Daten haben uns erlaubt, sechs
Stammbäume der Familie zu ziehen. Diese konnten leider nicht
untereinander verknüpft. Die ältesten Daten stammen aus
dem Jahr 1640, was für das betroffene Stammbaum 13 Generationen
bedeutet. Wir besitzen selbstverständlich eine gewisse Quantität
von Angaben, die wir nicht untereinander verbinden konnten.
Da das Datenschutzgesetz uns nicht erlaubt, Daten nachzuschlagen,
die jünger als 100 Jahre sind, haben wir ebenfalls alle lebende
Morex durch ein Rundschreiben (und persönlich) kontaktiert. Das
Ziel war, Elemente über die letzten Generationen zu erhalten.
Dies hat im allgemeinen ziemlich gut funktioniert, besonders was unsere
Homonyme betrifft, die in Bex leben. Einige Personen besassen bereits
Stammbaumauszüge. Indem wir diese Dokumente mit unserer Datenbank
zusammenstellten, konnten wir sie prüfen und sogar vervollständigen.
Wir suchen in den weißen Seiten, die on-line
auf Internet zugänglich sind, und haben Angehörige der Familie
Morex in Belgien entdeckt (aber keine im Rest der Welt ausgenommen
einen Onkel, der in Frankreich wohnt). Natürlich haben wir mit
diesen Personen Kontakt aufgenommen. Einige arbeiten jetzt sehr aktiv
an den Forschungsarbeiten mit.
Diese Arbeiten zeigen, dass eine Legende erzählt,
dass die belgischen Angehörige der Familie Morex einen schweizerischen
Ursprung hätten. Alle sind ebenfalls reformiert - was übrigens
nichts Präzises bedeutet - da unsere Geschichte, im Gegensatz
zu dem, was die Schweizer Legenden sagen, nicht direkt mit der Rücknahme
des Ediktes von Nantes verbunden ist. Es ist sehr wahrscheinlich,
daß einer von unseren Vorfahren sich als Söldner zum Dienst
des Königes von Holland verpflichtet hat, und daß der belgische
Zweig resultierend desselben ist. Man wird also die Anwesenheit der
Morex in Holland noch prüfen müssen (Holland besitzt keinen
Webdienst oder weiße Seiten, der eine Forschung im ganzen Territorium
erlaubt).
In diesem Zeitpunkt ist es unsere Hauptsorge, die Lücken
zu schließen mit dem Ziel nur ein gemeinsames Stammbaum zu bilden.
Es gibt unserer Meinung nach nur eine und selbe Stamm der Morex aus
Les Ormonts (datierend von vor 1527 - siehe in diesem Zusammenhang
das "Consortage de Perche").
Eines der Hauptprobleme ist, dass zahlreiche Daten
im Feuer der Kirche von Le Sépey im Jahre 1866 verschwunden
sind.
Es ist hauptsächlich in diesem Zusammenhang, daß
wir sehr gerne eine Außenunterstützung suchen würden.
In der Tat haben uns diese Arbeiten erlaubt, zahlreicher Personen
kennen zu lernen. Wir haben ebenfalls entdeckt, dass zahlreiche Dokumente
uns noch nicht unbekannt, unzugänglich und sogar überhaupt
nicht archiviert sind.
Es ist uns ebenfalls schwierig als Neulinge, alle Informationsquellen
zu kennen, aus denen wir schöpfen könnten.
Was die Folge der Arbeit betrifft neigen wir uns momentan
auf den Verzeichnissen des Kadasteramtes, den Bauen sowie auf den
Verzeichnissen der Notare. Die Archive des Konsitorium sind ebenfalls
eine Quelle, die wir zur Sprache bringen werden.
Wir hoffen dass, wir eines Tages in der Lage sein werden,
unsere Arbeit in Form einer Veröffentlichung vorstellen zu können.
Ein von unseren Zielen wäre ebenfalls, demnächst eine Begegnung
der Morex und ihrer Nachkommen eventuell in La Forclaz zu organisieren.
Einige Dokumente stehen hier unten zur Verfügung:
Einige sehr vollständige Werke werden um dieses
Thema sehr warm empfohlen. Sie erlauben mehr über die Geschichte
und die Traditionen des Tales von Les Ormonts und seiner Einwohner
zu lernen:
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La vallées des Ormonts - Ormont-dessus - Ormont-dessous,
Ed. H.-L. Guignard, Lutry, 1994 |
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Union et Concorde - Liliane Desponds, 1998, ISBN 2-9700186-0-8 |
Die Webseite vom "Cercle Vaudois de Généalogie"
stellt zahlreiche Zusatzinformationen zur Verfügung:
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Cercle Vaudois de Généalogie |
Letzte Revision: 19. Januar 2004